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16. Juni 2008

Aquariensteuerung mit AVR Atmega8 Microcontroller
– wie ich dazu kam -

Abgelegt unter: Aquariencomputer, Technik — Christoph @ 14:50

Als technisch interessierter Aquarianer stößt man irgendwann in einem Forum auf einen Beitrag der Art “Aquarien Computer selbst gebaut”. Was sich am Anfang immer ganz viel versprechend anhört verlÄuft irgendwann im Sand oder es wird für Leute ohne fundierte Elektronik- und Programmierkenntnisse schnell verwirrend wenn sich die Profis über irgendwelche Schnittstellenspezifikationen oder Assembler Programmiertricks unterhalten. Nach lÄngerem Suchen im Internet bin ich dann auf die Homepage von Hans-Jürgen Jacob gestoßen, der auf seiner Homepage eine kleine Einführung in die Welt der Microcontroller (µC) anbietet. Dabei bezieht er sich auf den Einsteigerbausatz von myAVR. Hier bekommt man für 26€ einen Bausatz für ein Experimentierboard mit einem Atmega8 und verschiedenen Bauteilen zum Ausprobieren der Funktionen (Taster, LEDs, Summer …) und ein ansteckbares 16*2 LCD. Für knappe 10€ gibts dann noch eine Echtzeituhr dazu. In seinen Programmbeispielen zeigt er, wie man sich mit diesem einfachen Bausatz, der für jeden mit ein bisschen Fingerspitzengefühl einfach zusammen zu bauen ist, die Uhrzeit und Temperatur auf dem Display anzeigen lassen kann und die LEDs auf dem Board blinken lÄsst uvm. Und mit Zeit- und Temperaturmessungen lÄsst sich ja schon eine Menge steuern in einem Aquarium. Also habe ich gleich auch so ein myAVR Board 1 LPT PLUS bestellt. Vier Tage spÄter war das Paket dann da und das Borad wurde auch gleich zusammen gelötet. Die beiliegende Kurzanleitung ist für den Laien vielleicht etwas kurz, aber mit der herunter ladbaren ausführlichen Anleitung sollte jeder das Board fertig bekommen. Sobald die letzte Lötstelle kalt ist, kann man den Controller auch gleich mit dem PC verbinden und ein erstes kleines ProgrÄmmchen von Hans-Jürgen Jacob mit BASCOM (Basic-Compiler für AVR-µC, kostenlose Demo auf 4kByte begrenzt) in den 8kByte fassenden Speicher des Atmega8 laden. 8kByte mögen sich heute zur Zeit von Giga- und Terrbyte Festplatten mickrig anhören, aber selbst mit TWI und 1Wire (dazu spÄter mehr) habe ich die 4kByte Grenze der Bascom-Demo noch nicht erreicht. Sobald das Programm geladen ist, kann man auch gleich die Funktionen ausprobieren und den Summer piepen lassen. Um sich ein bisschen mit der Programmiersprache und er genzen µC-Materie vertraut zu machen, ist es am besten, ein wenig mit dem Code und dem Board herum zuspielen. Ich habe außer der oben erwÄhnten Echtzeituhr noch einen DS18B20 1wire Temperatursensor angeschlossen, mit dem ich die Temperatur auf 0,1°C genau messen und auf dem Display ausgeben kann. Im Moment warte ich auf eine Lieferung von einigen Elektronik-Bauteilen um dann noch das Licht, die CO2 Nactabschaltun, das Mondlicht und einen Lüfter steuern zu können. Die SchaltplÄne und ein paar Code Zeilen gibts dann im nÄchsten Beitrag.

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